Japanische Bräuche zum Geburtstag

Japanische Bräuche zum Geburtstag sind für europäische Vorstellungen äußerst interessant und muten zuweilen recht exotisch an – dies liegt auch daran, dass der Geburtstag in Japan keine westlichen Gepflogenheiten entsprechende Bedeutung genießt. So gibt es beispielsweise konkrete Vorgaben, was man tunlichst nicht verschenken sollte.

Auf keinen Fall die „4“ beim japanischen Geburtstag

Die Zahl 4 bedeutet in Japan Unglück – entsprechend wird nichts verschenkt, was auch nur im Entferntesten mit dieser Zahl in Verbindung gebracht werden kann. Gern gesehen wird hingegen eine hübsche Verpackung für das Geschenk, auch wenn oft nur Kleinigkeiten verschenkt werden. Generell wird weniger Wert auf Geschenke als in Europa gelegt, wenn aber etwas verschenkt wird, so durchaus mit Bedacht und markenbewusst.

Schön für den Nachwuchs ist die Aufgabe des lange gepflegten Brauchs, den Kindergeburtstag stets am 1. Januar zu feiern, völlig unabhängig vom tatsächlichen Geburtstag des Kindes.

Eine spezielle Ritualisierung des Geburtstages in Japan lässt sich auch an verschiedenen Festen wie der „seijinshki“ festmachen – dieses Fest wird am 20. Geburtstag gefeiert und geht mit der Volljährigkeit einher. Es ist in Japan also durchaus üblich, nicht jeden Geburtstag einzeln zu feiern, sondern nur den Eintritt in verschiedene Altersgruppen, wobei auch dieser Brauch bei westlich orientierten jüngeren Altersschichten an Bedeutung verliert.

Japanische Geburtstagsfeier im Restaurant

Weit verbreitet ist die Verlegung der Feierlichkeiten in ein Restaurant, gerade in urbanen Ballungsgebieten mit vergleichsweise kleinen Behausungen. Typischerweise richtet das Geburtstagskind die Feierlichkeit nicht selbst aus – diese Aufgabe wird von einem Freund übernommen.

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